Damenriegenausflug 2019 in’s Kühtei

Reisedatum:     Dienstag, den 09.07.2019

Reiseroute:       Miesbach – Tegernsee – Achensee –  Gries – Sellraintal

Kühtai – Ötztal – Seefeld – Mittenwald – Krün –

Walchensee – Kochelsee – Miesbach.

 

Ausgearbeitet, Organisiert und Reiseleitung –  Ann Sedlmayr

Unser Motto: „Natur pur“  – Sehen, Staunen, Erleben.

 

Ja ist es denn schon wieder soweit ?  Ja –  wir machen gemeinsam einen Ausflug ins Kühtai zur Alpenrosenblüte.

 

Wir starteten  also am Dienstag den 09.07.2019 pünktlich um 8.30 Uhr vom Bahnhof Miesbach mit dem Busunternehmen Lechner und unserem Spitzenfahrer „Uwe“  in Richtung Sellraintal – Kühtai.

Wir fuhren also gemütlich Richtung Tegernsee, Achensee, ein Stück Inntalautobahn ins Sellraintal. Das Sellraintal ist ein Seitental des Inntals mit herrlichen kleinen Ortschaften wie Gries  und  St. Sigmund.

Auf dem Weg ins Kühtai (2020 M) befuhren wir die Pass-Strasse, die Einblicke in eine einzigartige Landschaft  bot. Jedoch wurde die Begeisterung etwas gebremst, denn plötzlich fuhren wir im dichten Nebel.

Jedoch wenn Engel reisen – kurz vor dem Plateau Kühtai lichtete sich der Nebel und wir konnten die herrliche Landschaft erleben.

Direkt am Plateau wurde dann um ca. 11.30 Uhr im „Dorfstadl“  zu Mittag gegessen. Es war ein richtiges  Rustikales Gasthaus und wir fühlten uns  sehr wohl.

Mittlerweile kam auch die Sonne hinter den Wolken hervor und nach einer längeren Mittagspause entschlossen wir uns einen kleinen Rundgang um den Speichersee „Längental“ zu unternehmen.

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Zu Kühtai sei erwähnt: Kühtai, ein Ortsteil der Gemeide Silz, liegt in den Stubaier Alpen und zählt mit wenig mehr als 10 Einwohnern   zu den kleinsten Ortschaften Tirols. Bereits 1288 gab es in diesem Gebiet einen Schwaighof, die Chutay (Kuhalm), aus der sich der heutige Name entwickelt hat. Im 17. Jahrhundert wurde dieser Hof in ein Jagdschloss und im 19. Jahrhundert schließlich in ein Schlosshotel umgebaut. Der Grundstein für ein einmaliges Ferienziel war somit vor langer Zeit gelegt. Besonders empfehlenswert ist Kühtai durch seine Lage über 2.000 m Höhenklima für Allergiker und Asthmatiker.

Kühtai liegt also inmitten eines botanischen Gartens. Von Ende Juni bis Ende Juli dauert die Blütezeit dieser alpinen Alpenrosen Blumenart, die dann die Berghänge mit ihrer roten Pracht überzieht.  Sie leuchten von hellrosa bis purpurrot und es hängt ein besonderer Duft über der Berglandschaft.

Durch den schneereichen Winter  war dieses Jahr alles etwas nach hinten verschoben, trotzdem hatten wir Glück und die Sträucher  zeigten bereits ihre ersten Blüten.

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Genug der Blüten bewundert, entschlossen wir uns gemeinsam zu dem ca. 10 km entfernten Längental Stausee zu fahren. Hier konnte jeder nach Lust den See umrunden (Dauer ca. 45 Minuten) oder nur ein Teil der Strecke abgehen oder  einfach auf einer Bank sich ausruhen und die Gegend genießen.

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Danach fuhren wir durch’s  Ötztal, Seefeld, in Richtung Mittenwald. Den Ort Mittenwald mit seinen herrlich bemalten Häusern konnten wir also von der Fußgängerzone aus, bewundern. Der Markt Mittenwald liegt an einem der ältesten Römer- und Handelsstrassen, er wurde Urkundlich erstmalig um 1096 – 1098 genannt. 1361 wurde Mittenwald von Karl IV. zum Markt erhoben, und führt seit 1407 ein Wappen mit Siegel (Mohrenkopf und drei Tannen mit Gebirge).

Glanzzeit herrschte 1487 – 1679, zu Zeiten des „Bozener Marktes“. Die damals mächtigen venezianischen Kaufleute legten, aufgrund von Schwierigkeiten mit Bozen die großen Bozener Märkte und den Umschlag, der zwischen Deutschland und Venedig gehandelten Waren,  nach Mittenwald. Die Rott – das mittelalterliche Transportwesen – brachte dem Ort Leben, Verdienst und Wohlstand. Die Glanzzeit erlosch 1679. Es folgten Notjahre. Erst Matthias Klotz, ein Sohn Mittenwalds, der in Padua Geigenbau erlernte, führte 1684 den Geigenbau in Mittenwald ein. Dieser brachte dem Ort für mehr als 250 Jahre Brot und Verdienst. Die Tradition des Geigbaus, ist auch nach den beiden Weltkriegen übernommen worden und wird nach wie vor in Mittenwald gepflegt.

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Ca. 17.00  Uhr trafen wir uns dann alle in der Fußgängerzone im traditionellen Gasthaus „Alpenrose“ zur Brotzeit  wo wir unseren sonnigen Ausflugstag genüsslich zu Ende gehen ließen.

Dann traten wir unseren Nachhauseweg an, vorbei am Walchen- und Kochelsee und sind ca. 20.30 Uhr wohlbehalten in Miesbach eingetroffen.

 

Ich bedanke mich bei den Damen für ihr verständnisvolles Miteinander in der Gruppe, für ihre Pünktlichkeit und für das  Vertrauen das sie mir entgegengebracht haben.

 

Danke bis zum nächsten Mal  –  bis dahin  tschüss                  Eure Ann

 

TV Miesbach von 1863 e.V.